Das Zwangs-Geld-System

21. Januar 2012
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Verursacher der Wirtschaftskrise

Eine Analyse in der Tradition der Österreichischen Schule der Ökonomie

„Das Aufgeben von Gold als Geld, von der Disziplin des Goldes, ist der wichtigste Grund, wenn nicht sogar die einzige Begründung dafür, warum unsere Welt ein sehr gefährlicher Ort geworden ist. Meiner Meinung nach ist es die größte Tragödie in der Geschichte der Welt….Aus der Geschichte wissen wir, wie Papiergeld endet. Zum ersten Mal in der Geschichte ist alles Geld der Welt von nichts mehr gedeckt. Das ist das übelste System, das je vom Menschen erfunden wurde.“  – Ferdinand Lips

Sie kassieren Zinsen auf Geld, das Sie gar nicht haben. Auf eine gewisse Art haben Sie das erreicht, was der Traum der Alchemisten war – aus etwas wertlosem, wertvolles Gold zu schaffen.

Unser Geldsystem erlaubt dem Staat ständig zu wachsen und die produktive Wirtschaft zu ersticken. Es verteilt Wohlstand um – hauptsächlich zugunsten des Staates. Es schwemmt unverdientes Geld in die Hände der Geschäftsbanken – die Zinsen bezahlen wir mit Steuern – ohne jegliche Gegenleistung. Es führt zu Fehlinvestitionen und damit zu weniger Wohlstand. Es bestraft Sparsamkeit und belohnt Kurzsichtigkeit. Es führt zu Rezessionen, Depressionen und Massenarbeitslosigkeit. Am Ende steht die Hyperinflation mit einer Vernichtung des Geldes und der gesamten Wirtschaft. Read more »

Warum ich dir keinen Arbeitsplatz gebe

11. Januar 2012
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Artikel von Andor Jakab (Ungarischer Blogger) Original: hier

Ich könnte 12 Personen mit €760 Nettogehalt einstellen, aber ich tu es nicht. Ich sag auch wieso. Du könntest für meine Internetanbieter-Firma in einem schönen Büro arbeiten. Nicht als Telefonverkäufer – es ist kein Betrug. Du würdest ehrliche hochqualifizierte Arbeit erledigen, 8 Stunden pro Tag, nur an Wochentagen. Ich würde dich legal einstellen, ich würde deine Steuern bezahlen und deine Sozialversicherung. Ich könnte ein Dutzend Personen für so eine Arbeit einstellen, aber ich werde es nicht machen und hier erkläre ich wieso. Read more »

Libertarismus Teil IV: Menschenrechte & Eigentumsrechte

6. Januar 2012
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Politisch links orientierte Menschen schreiben für gewöhnlich jedem das Recht auf seine “persönliche” Freiheit zu. Dazu gehört die Freiheit zu denken, zu sprechen, zu schreiben und beispielsweise Drogen zu konsumieren oder jegliche Art freiwillige sexuelle Beziehungen einzugehen. Dagegen hat der Libertäre absolut nichts einzuwenden. Der Linke befürwortet also das Eigentumsrecht eines jeden Menschen an dessen Körper – aber: er leugnet das Recht des Menschen auf Eigentum an materiellen Objekten. Und ab hier trennen sich die Wege von Libertären und Linken. Der Linke befürwortet die sogenannten “Menschenrechte”, während er die “Eigentumsrechte” verleugnet und übersieht den fatalen Widerspruch darin. Dem Libertären ist klar: ohne Eigentumsrechte kann es keine Menschenrechte geben. Read more »

Das Unsichtbare sehen

1. Januar 2012
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Der französische Ökonom Frédéric Bastiat (1801-1850) gilt als Entdecker des sogenannten „Trugschluss vom zerbrochenen Fenster“. Er schrieb, der „große[…] Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Ökonomen [sei, dass] der eine nur die sichtbaren Effekte beachte – der andere [hingegen] sowohl die sichtbaren, als auch die unsichtbaren Auswirkungen.“ Viele der heutigen Wirtschaftsweisen beachten seine Lektion jedoch nicht.

Bastiat veranschaulichte seine Theorie über sichtbare und unsichtbare Effekte von Wirtschaftseingriffen am Beispiel eines zerbrochenen Fensters - im Englischen bekannt als "broken window fallacy".

Das zerbrochene Fenster

Vor dem Buchladen von James Goodfellow hat sich eine Schar Menschen versammelt. James’ Sohn Jacob hatte auf der Straße Fußball gespielt – ein Schaufenster seines Vaters ging dabei zu Bruch. James war außer sich – die Menge jedoch war sich einig – das kaputte Fenster war ein Segen! Denn nun musste James das Glas reparieren lassen – das würde dem Glaser der Stadt Arbeit geben. Dieser müsse schließlich auch seinen Lebensunterhalt verdienen.

Aber damit noch nicht genug! Der Glaser würde sein Geld schließlich wiederum ausgeben und dem Bauern oder Tischler der Stadt Arbeit verschaffen, welcher das Geld wiederum ausgeben würde – das kaputte Fenster würde die Wirtschaft anregen! Fast schade, dass Jacob nicht noch mehr Fenster getroffen hatte. Die Schar beschloss sich nützlich zu machen – sie wollten ihrer Stadt Vollbeschäftigung – gar eine neue Ära des Wohlstands bringen. So zogen sie los um Autos zu zertrümmern, Häuser anzuzünden und das Einkaufszentrum zu Sprengen. Read more »

Libertarismus Teil III: Das Individuum und die Gesellschaft

30. Dezember 2011
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Die letzten Artikel handelten von den individuellen Rechten der Menschen und es sollte klar geworden sein, dass sich diese individuellen Rechte aus den Eigentumsrechten der Personen an sich selbst ableiten. Was aber ist mit den “Rechten der Gesellschaft”? Sind diese nicht wichtiger als die der einzelnen Menschen? Der Libertäre ist jedoch Individualist – das heißt, er ist überzeugt, dass es so etwas wie die Entität “Gesellschaft” garnicht wirklich gibt.

Zu sagen, dass die Gesellschaft Rechte hat, heißt in Wirklichkeit: einige Individuen haben das Recht, die Rechte von anderen Individuen zu verletzen.

Die Gesellschaft wird oft als etwas höherrangiges – fast göttliches betrachtet, deren Ziele wichtiger sind als die des Einzelnen. Manchmal wird sie auch als etwas Böses angesehen das für alle Übel der Welt verantwortlich gemacht werden kann. Die Gesellschaft besteht jedoch aus einzelnen Personen – Individuen die nach ihren Ideen und Vorstellungen handeln, fühlen und denken. Eine Gesellschaft kann nicht handeln oder denken – nur Individuen (in der Gesellschaft) können dies. Read more »

Thorsten Polleit und Michael von Prollius: “Geldreform” kostenloses Ebook

28. Dezember 2011
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http://thorstenpolleit.com/TPMvPNov10-II.pdf


Alle wichtigen Währungen der Welt sind staatliches Zwangsgeld. Staatsgeld ist ethisch defekt und inflationär. Es sorgt für Wirtschafts- und Finanzkrisen. Und es mündet in eine Überschuldungsklemme, welche die freiheitliche Gesellschaftsordnung gefährdet. Das internationale Kreditmarktfiasko wurde durch das staatliche Geldmonopol verursacht. Thorsten Polleit und Michael von Prollius geben ein klare und verständliche Analyse der Krisenursache. Sie zeigen nicht nur verständlich auf, welch zerstörerische Wirkung das Staatsgeldsystem für die Marktwirtschaft hat. Sie weisen auch den Weg aus der Misere: die Rückkehr zu freiem Marktgeld.

Zitate

Ob man es mag oder nicht, es ist Tatsache, dass die Hauptthemen der heutigen Politik rein ökonomisch sind und nicht verstanden werden können ohne ein Verständnis von ökonomischer Theorie zu haben. Nur derjenige, der mit den Hauptproblemen der Ökonomie vertraut ist, ist in der Lage sich eine unabhängige Meinung über die entsprechenden Probleme zu bilden. Alle anderen wiederholen lediglich, was sie irgendwo aufgeschnappt haben. Sie sind leichte Beute für demagogische Schwindler und idiotische Quacksalber. — Ludwig von Mises

Praxeologie - Die Wissenschaft vom menschlichen Handeln

Letzte Kommentare

  1. “Ein zutreffender Artikel. Steuern verhindern Beschäftigung und dienen in erster Linie der Bedienung der Schuldzinsverpflichtung des Staates. Sozial ist nicht ...”

  2. “Meine Vorschläge: Vortrag von Ralf Flierl über die Österreichische Schule und ihre Protagonisten http://www.youtube.com/watch?v=-n6-ubgzqR0&feature=list_related&playnext=1&list=SPF9DB3D076FED4D58 Basiswissen: Das Grundproblem des Geldsystems http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=oljHwhpYCjg Weitere Videos auf http://www.petersdurchblick.com/p/videos.html Beste Grüße! ”

  3. “korrekt. ”

  4. “Steuern muss man auf jeden fall in Euros zahlen und die Banken akzeptieren ja auch nur Euro. Nur Euros sind ...”

  5. “Großartiger Artikel, danke für die mühe ! Eine Frage hätte ich jedoch; Ist es heute wirklich untersagt eigenes Geld zu drucken ...”

  6. “Sehr gut und anschaulich erklärt! Vielen Dank für den super Artikel! Immer weiter so :D Das nenn ich mal Qualitätsarbeit. ”